7 Tipps zur perfekten Urlaubsvorbereitung

URLAUB! Wenn Sie dieses Wort nur hören, lesen oder daran denken, entstehen sicherlich bestimmte Bilder in Ihrem Kopf: Bilder, in denen Sie am Strand liegen, in einem urigen Restaurant regionale Spezialitäten probieren oder sich einfach nur am Steuer sitzend sehen und dabei durch die wunderschöne Natur gleiten. Genau ins Schwarze getroffen, oder!? 

1. Ist Urlaub wirklich die schönste Zeit des Jahres?

Reiseführer

Sie haben sich für eines unserer Fahrgebiete entschieden? Super! Das ist doch schon mal ein Anfang. Jedoch ist das nicht Teil Ihrer Vorbereitung. Denn jetzt fängt der Spaß erst an!

Die grobe Planung Ihrer Bootstour steht auf dem Programm. Nehmen Sie einen guten Reiseführer zur Hand, lesen Sie die Erfahrungsberichte auf unserem Le Blog oder durchforsten Sie verschiedene Reiseblogs, unsere Webseite und natürlich unsere Le Boat App.

Dabei wird Ihnen auffallen, dass es SEHR viele Informationen gibt! Kleiner Tipp, um nicht in der Flut an Details unterzugehen: Notieren Sie sich Dinge, die Sie persönlich interessieren und ermutigen Sie Ihre Crew dasselbe zu tun. Einige Wochen vor Urlaubsbeginn setzen Sie sich in geselliger Runde zur Törnplanung zusammen, in der jeder seine MUST SEEs einbringen kann.

Urlaubsregion vorab kennenlernen

Legen Sie bei der Recherche Ihr Augenmerk auf:

  • Besondere Restaurantempfehlungen
  • Lokale Attraktionen
  • Einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten
  • Regionale Wochenmärkte
  • Lohnenswerte Ausflugtipps

Keine Panik, falls die Zeit zur Vorbereitung doch zu knapp sein sollte. Es ist immer gut, einen Plan B zu haben. In diesem Fall reisen Sie völlig entspannt zur Le Boat Basis und gehen in bester Urlaubsstimmung an Bord. Dort finden Sie einen Gewässerführer mit Informationen über die an der Route gelegenen Orte und Sehenswürdigkeiten sowie einen Reiseführer.

Setzen Sie sich nun jeden Abend – am besten auf dem Sonnendeck – zusammen und planen Sie die Agenda des folgenden Tages. Zudem können Sie die örtlichen Touristeninformationen aufsuchen. Tipps aus erster Hand sind meist Gold wert! 

Besuchen Sie die lokalen Touristenbüros, auch wenn Sie Ihre Route vorbildlicherweise bereits im Voraus geplant haben. Die besten Geheimtipps werden oftmals nur von Angesicht zu Angesicht verraten.

2. Die Crew und das Boot

Schauen Sie sich Ihr gebuchtes Hausboot etwas genauer an. Wie breit und wie lang ist es? Unternehmen Sie gerne einen virtuellen Rundgang auf unserer Webseite und richten Sie sich gedanklich ein.  Dabei ist es gut zu wissen, über wie viele Kabinen das Boot

Schauen Sie sich Ihr gebuchtes Hausboot etwas genauer an. Wie breit und wie lang ist es? Unternehmen Sie gerne einen virtuellen Rundgang auf unserer Webseite und richten Sie sich gedanklich ein.

Dabei ist es gut zu wissen, über wie viele Kabinen das Boot verfügt. Entscheiden Sie am besten vorab (eventuell schon in der geselligen Runde), wer welche Kabine bewohnen wird. Suchen Sie sich gerne schon Ihren Lieblingsplatz am Tisch oder auf dem Sonnendeck aus.

Hilfreich ist es außerdem, die Verantwortlichkeiten an Bord festzulegen. Der Smutje (Koch) macht sich also mit der Kombüse (Küche) vertraut. Der Kapitän nimmt in Gedanken am Steuer Platz – sowohl innen als auch außen. Der Co-Skipper natürlich ebenso. Und die Matrosen schauen sich an, wo die Leinen liegen. Spätestens in der ersten Schleuse werden Sie für Ihre gute Vorbereitung belohnt.

Wie wäre es z.B. mit einem Crew-Shirt? Kreieren Sie ein Crew-Logo und lassen Sie es gemeinsam mit Crew-Namen, Reisedaten und Verantwortlichkeiten auf ein T-Shirt drucken. Die anderen Crews werden Augen machen!

3. Bootfahren ist nicht Autofahren

Bootfahren ist nicht Autofahren

Auch wenn jedes Crewmitglied seine eigene Aufgabe erhält, ist es ratsam, dass sich alle mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Bootfahren lernen - schauen Sie sich einfach unsere Videos an
  • An- und Ablegen
  • Schleusen
  • Schifffahrtsregeln (in unserem Kapitänshandbuch)

Denken Sie immer daran: Bootfahren ist nicht Autofahren. Ihr Boot wiegt mehrere Tonnen und es hat keine BREMSE!!! Es reagiert ausschließlich auf Ihre Befehle wie „vorwärts“ und „rückwärts“ sowie gegebenenfalls „seitwärts“ (sofern das Boot ein Bugstrahlruder hat).

Aber mit einer guten Vorbereitung schaffen Sie das gemeinsam. So schwer ist es gar nicht. Versprochen!

4. Frischen Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse auf

Frischen Sie Ihre Fremdsprachenkenntnisse auf

Sofern Sie Ihren Hausbooturlaub nicht in Mecklenburg oder Brandenburg verbringen, empfiehlt es sich entweder die eigenen Fremdsprachkenntnisse aufzufrischen oder sich ein paar Floskeln in der noch unbekannten Sprache anzueignen.

Das erleichtert nicht nur die Kommunikation mit den Einheimischen, sondern bringt Sie vorab schon in Urlaubsstimmung. Wenn Sie sogar einen Sprachkurs belegen, können Sie mit Ihrem Dozenten Dialoge, z.B. an der Schleuse, durchspielen. Der Schleusenwärter in der Urlaubsregion wird sich über Ihr Engagement freuen.

Möglicherweise treffen Sie auf andere Crews, deren Fremdsprachenkenntnisse ähnlich gut sind!? Ein grandioser Einstieg für eine spaßige Unterhaltung. Bei einer gemeinsamen Weinverkostung am Abend lösen sich die Sprachbarrieren in Luft auf. Oftmals lernt man dabei die besten Freunde oder sogar den Partner fürs Leben kennen. In dem Sinne: Viel Erfolg beim Lernen!

5. Koffer packen für einen Bootsurlaub

Koffer packen für einen Bootsurlaub

Packen Sie nur das Wesentliche ein! Es gibt zwar genügend Stauraum auf einem Hausboot, aber es zahlt sich aus, wenn nur das Nötigste in einer weichen Tasche an Bord kommt. Verstauen Sie nach dem Check-in Ihr Gepäck problemlos in den Schränken und Gepäckfächern und schon kann’s losgehen.

Doch woran muss beim Koffer packen unbedingt gedacht werden? Hier unterscheiden sich die Meinungen der Männer und Frauen gewaltig! 

Damit die Urlaubsfreude nicht schon vor Beginn im Chaos endet, finden Sie in unserem Blogartikel „10 Dinge, die ins Reisegepäck bei einem Hausbooturlaub gehören“ ausführlichere Informationen. Eine kurze Erläuterung einer neutralen dritten Person bewirkt meist Wunder.

Vergessen Sie Ihre Kamera nicht beim Hausbooturlaub!

Hier ist eine kleine „Vorab-Liste“ mit den allerwichtigsten Urlaubsutensilien für den Koffer: 

  • Sonnenschutz
  • Regenjacke
  • Warme Pullover (für die Abende)
  • Handschuhe (zum Schleusen)
  • Stabiles Schuhwerk
  • Taschenmesser (für Picknicks)
  • Kamera
  • Insektenschutz, uvm.

Wenn Sie sich an unsere Tipps und Checklisten halten, sind Sie auf der sicheren Seite. Und sollten Sie wider Erwarten doch etwas vergessen, kaufen Sie es vor Ort und freuen Sie sich gleichzeitig über ein Souvenir. Das ist ebenfalls etwas Schönes, oder!?

6. Ihr Gewässerführer, Ihr bester Freund

Ihr Gewässerführer, Ihr bester Freund

Schauen Sie sich Ihre gewünschte Route vor Abfahrt im Gewässerführer an und machen Sie sich mit ihr vertraut. Er wird auf der gesamten Strecke Ihr Begleiter sein. Haben Sie ihn also immer zur Hand.

Auch wenn es verhältnismäßig wenige Kreuzungen auf den Kanälen gibt, geht nichts über einen Blick in die Gewässerkarte. Wie heißt das Schloss dort auf dem Hügel? Zu welchem Ort gehört eigentlich dieser großartige Park? Und wann kommt eigentlich die nächste Schleuse? Ihr Gewässerführer weiß fast alles. 

Die Gewässerführer sind leicht lesbar und zuverlässig und verfügen über übersichtliche Legenden. Mit bunt gedruckten Gewässerkarten, Informationen zu den Orten am Ufer sowie Bildern und sogar Straßenplänen der größeren Städten ist er zudem sehr nützlich für die Vorbereitung Ihrer Route.

7. Nehmen Sie sich Zeit

7. Nehmen Sie sich Zeit

Denken Sie bei Ihrer Vorbereitung immer daran: Sie fahren bald in den Urlaub! Sie möchten sich erholen und entspannen. Ein enger Zeitplan wäre daher kontraproduktiv. Geben Sie sich etwas Freiraum und planen Sie genügend Zeit zur freien Verfügung ein:

  • Für ein Picknick auf einer großen, leeren Wiese
  • Für einen Streifzug durch die Wälder, in denen Sie mit Ihren Kindern eine Holzhütte bauen
  • Für einen Bummel durch kleine, gepflasterte Gassen
  • Für einen leckeren Latte Macchiato in einem traditionellen Café
  • Für alles, was Ihnen wichtig ist!

Planen Sie außerdem immer etwas mehr Zeit für die Strecken und Schleusenvorgänge ein. Stellen Sie sich gedanklich darauf ein, dass in der Hochsaison mehr Verkehr auf den europäischen Wasserwegen sein wird als in der Nebensaison. Nehmen Sie sich also z.B. ein Kartenspiel mit und überbrücken Sie so die Wartezeiten an den Schleusen.   

Manchmal kommen Sie vielleicht zügiger voran als geplant und möchten dennoch halten. Warum? Na, weil Sie vor Ort etwas Großartiges sehen, bspw. eine wunderschöne Kirche hoch oben auf einem Hügel. Halten Sie an und nehmen Sie sich die Zeit für eine Wanderung und Besichtigung. Mit Ihrem Hausboot sind Sie flexibler, als Sie denken.

Nehmen Sie sich Zeit

Fühlen Sie sich jetzt gewappnet? Wir wünschen Ihnen in jedem Fall eine entspannte Urlaubsvorbereitung und einen wunderschönen Urlaub! 

Und wenn wir Ihrer Meinung nach einen wichtigen Punkt vergessen haben, dann teilen Sie ihn uns einfach auf unserer Facebook-Seite mit.


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